
Was ist Keratokonus? Frühe Anzeichen, Diagnose und Behandlung
Was ist Keratokonus? Frühe Anzeichen, Diagnose und Behandlung Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der die Hornhaut dünner wird und sich nach vorne wölbt. Dies führt zu unscharfem und verzerrtem Sehen. Obwohl die Erkrankung typischerweise in der Jugend beginnt, zeigen sich die ersten Symptome oft bereits im Kindesalter in Form einer schnellen Zunahme von Kurzsichtigkeit und Astigmatismus. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, da das Fortschreiten des Keratokonus gestoppt werden kann. Ohne rechtzeitige Erkennung kann es jedoch zu schwerem Sehverlust kommen. Frühes Symptom bei Kindern: Rascher Anstieg von Myopie und Astigmatismus Das häufigste erste Anzeichen bei Kindern sind häufig wechselnde Brillenstärken. Bei Routineuntersuchungen wird dies oft als normale Veränderung betrachtet und es werden neue Brillen verschrieben. In Wirklichkeit kann dies jedoch ein Hinweis auf frühen Keratokonus sein, der nicht allein durch eine klassische Refraktionsmessung erkannt werden kann. Für eine zuverlässige Diagnose ist eine Hornhauttopographie notwendig. Warum wird die Frühdiagnose oft übersehen? In frühen Stadien verursacht Keratokonus nur geringe Beschwerden. Ohne topographische Messungen wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt. Hauptgründe für eine verzögerte Diagnose: Hohe Patientenzahlen in vielen Kliniken Falsche Annahme, dass rasche Dioptrienänderungen normal sind Fehlende Standardtopographie bei Kindern Begrenzter Zugang zu spezialisierten Geräten Keratokonus kann nicht zuverlässig ohne Hornhauttopographie diagnostiziert werden. Wie wird Keratokonus diagnostiziert? Mit modernen Geräten wie Pentacam und Sirius können folgende Parameter präzise beurteilt werden: Hornhautkrümmung Dicke und deren Verteilung Unregelmäßigkeiten Frühzeichen einer Ektasie Diese Messungen sind für eine frühe Erkennung unerlässlich. Früherkennungsprotokoll im Kaşkaloğlu Augenkrankenhaus Im Kaşkaloğlu Augenkrankenhaus wird bei jedem Patienten – unabhängig vom Alter – bereits bei der ersten Untersuchung eine Hornhauttopographie durchgeführt. Dadurch wird: Keratokonus frühzeitig erkannt Unnötiger Wechsel der Brillenstärke vermieden Das Fortschreitungsrisiko richtig bewertet Eine rechtzeitige CXL-Behandlung ermöglicht Dieses Protokoll hat vielen Patienten eine frühe Diagnose ermöglicht. Aufklärungsarbeit von Prof. Dr. Mahmut Kaşkaloğlu Prof. Mahmut Kaşkaloğlu betont auf nationalen und internationalen Plattformen kontinuierlich die Bedeutung der frühen Topographie-Untersuchung. Sein Ziel ist es: Ärztinnen und Ärzte für früh beginnenden Keratokonus zu sensibilisieren Eltern auf häufige Dioptrienänderungen aufmerksam zu machen Sehverlust durch rechtzeitige Diagnose zu verhindern Symptome des Keratokonus Verschwommenes oder verzerrtes Sehen Blendempfindlichkeit und Halos Doppelbilder, Schattensehen Häufige Brillenstärkenänderungen Kontaktlinsenunverträglichkeit Diese Symptome sollten sofort topographisch abgeklärt werden. Behandlungsmöglichkeiten Corneal Cross-Linking (CXL) Der einzige bewiesene Ansatz, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Spezialkontaktlinsen RGP-, Hybrid- oder Sklerallinsen verbessern die optische Oberfläche. Intrastromale Ringsegmente ( Keraring, CAIRS) Verbessern die Hornhautform und das Sehen in ausgewählten Fällen. Topographie-gesteuerte Laserbehandlung + CXL Für bestimmte frühe Fälle geeignet. Hornhauttransplantation Bei fortgeschrittenem Keratokonus notwendig. Fazit: Frühzeitige Diagnose schützt das Sehvermögen Keratokonus kann kontrolliert werden, wenn er früh erkannt wird. Die routinemäßige Topographie im Kaşkaloğlu Augenkrankenhaus bietet einen großen Vorteil für die rechtzeitige Diagnose und den Erhalt der Sehqualität. Keratokonus, Keratokonus Symptome, Keratokonus Behandlung Türkei, Myopie Astigmatismus Kinder, Hornhauttopographie Izmir, Pentacam Türkei, Cross Linking CXL, Kaşkaloğlu Augenkrankenhaus Keratokonus, intacs, cairs




